ANDREAS JÄGER


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Bernhard von Güten

 

Aufgrund der Umbaumaßnahme des Herzog Anton Ulrich Museums werden die schönsten Bilder des Museums für die Zeit bis zur Wiedereröffnung in der Burg Dankwarderode ausgestellt. Aus diesem Grund können während der Sonderausstellung keine Erlebnisführungen stattfinden, und Abt von Güten wird daher gezwungen in eine längere Klausur gehen, um vermutlich erst wieder im Laufe des Jahres 2015 zurückzukehren...

 

Als im Jahr 1172 Heinrich der Löwe seine Pilgerreise ins Heilige Land antrat, geschahen wundersame Dinge, welche der Nachwelt als die "Heinrichsage" überliefert wurden.

Bis heute stellt sich die Frage, was an dieser abenteuerlichen Geschichte wahr, und was erfunden ist. Wer könnte also alle die Rätsel, die sich mit dieser Sage verbinden, besser lösen, als einer der damals dabei war: Der Abt Bernhard von Güten, enger Vertrauter und Beichtvater von Heinrich dem Löwen.

Auf der Suche nach reuigen Sündern geistert von Güten nun wieder durch die Burg Dankwarderode in Braunschweig, verfolgt nur von dem Teufel selbst, und seinem schon zu Lebzeiten großen Widersacher dem Waffenmeister Dietrich von der Okeraue.

   

1180: Abt Bernhard von Güten zwischen Hund und Heinrich

 

2008: Der Abt Bernhard zwischen Angst und Hoffnung

 

Vom 13. April 2008 bis zum 18. Januar 2009 war es für Burgbesucher möglich, die Heinrichsage aus dem Munde des Abtes höchst persönlich geschildert zu bekommen.

Ca. 60 Minuten dauerte die Reise ins Mittelalter, und die Flucht vor dem Waffenmeister, durch geheime, uralte, längst verschüttet geglaubte Gänge, die bislang verschlossen waren, treppauf, treppab und am Schluss steht nicht nur die Erkenntnis, dass die Heinrichsage anders endet als geglaubt, sondern vielleicht auch die Erlösung aller Seelenqualen.

Bericht aus der Braunschweiger Zeitung vom 12.4.2008

 

hier geht's zum Veranstaltungskalender des Herzog-Anton-Ulrich-Museum